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Friedrich RückertChronologie eines Lebens
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Bildung Die Welt glaubt man zu bilden
leicht, (Friedrich Rückert
Haus- und Jahrslieder) Konzerte in Vorbereitung - In Kürze
auf dem
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Bei www.herbsthauch.de können die Lieder von Matthias Kleinhenz direkt heruntergeladen werden. Sollten Sie eine CD wünschen, setzen Sie sich bitte mit softchair@web.de in Verbindung. Einführung Friedrich Rückert, als Sprachgenie und Weltgeist, seine Gefühle und Erkenntnisse in 44 Sprachen ausdrückend, überliefert seiner Nachwelt ein Werk von historischen Dimensionen. Die Friedrich Rückert Gesellschaft e.V. hat es sich zur Aufgabe gemacht, sein Werk und seine Poesie einem breiten Publikum näher zu bringen. Friedrich Rückerts Leben (1788-1866) reicht von der Epoche der Französischen Revolution bis hin zu den Deutschen Einigungskriegen. Die großen Ereignisse dieser bewegten Zeit haben, wie noch zu sehen sein wird, auch den Menschen, Bürger und Dichter Friedrich Rückert geprägt. Hier soll es zunächst darum gehen, anhand einzelner Dokumente, Briefschaften und sonstiger Quellen eine kaleidoskopartige biographische Zusammenschau zu bieten. Eine solche Präsentation von Lebenszeugnissen kann und will kein Ersatz für eine Biographie sein. Der Betrachter und Leser soll
sich einen ersten Eindruck vom Leben des Dichters und Gelehrten Als biographisches Standardwerk in der Nachfolge Conrad Beyers gilt nach wie vor die germanistisch orientierte Arbeit Helmut Prangs, die neuerdings von orientalistischer Seite durch die Biographie Annemarie Schimmels eine wertvolle Ergänzung erfahren hat. (Conrad Beyer: Rückert. Ein biographisches Denkmal. Frankfurt a. M.1868 u. a. m.; Helmut Prang: Friedrich Rückert. Geist und Form der Sprache. Schweinfurt 1963, m. ausf. Bibl., i. folg. zit. Prang, Geist und Form; Annemarie Schimmel: Friedrich Rückert. Lebensbild und Einführung in sein Werk. Freiburg i. B. 1987, i. folg. zit. Schimmel). Die vorliegenden Exponate sollen dazu verhelfen, im Geiste dem langen Lebensweg Rückerts von den frühen Tagen der Kindheit in Schweinfurt an über viele Stationen bis zu den Neuseser Altersjahren zu folgen. Als "Wegweiser“ seien hier noch einige wichtige biographische Zusammenhänge erläutert: Rückerts Lebenskreis beginnt und schließt sich in Franken. Den Studentenjahren in Würzburg, Heidelberg und Jena aus heutiger Sicht noch beneidenswert erscheinend: Neben einer großzügigen Besoldung erhält er, was damals selten war, das Anrecht auf eine angemessene Pension und muß nur im Wintersemester Vorlesungen halten. Anfängliche Hoffnungen auf eine größere öffentliche Anerkennung und Förderung durch den kunstsinnigen preußischen König, Friedrich Wilhelm IV., die Rückert an seinen Wechsel nach Berlin geknüpft hat, gehen allerdings nicht in Erfüllung, und so wird ihm seine neue berufliche Situation trotz aller materieller Vorteile bald zu einer einzigen Last. Der Dichter fühlt sich im Treiben der Großstadt so "wohl wie die Eul am Mittage in lärmender Krähenschar". Vielen seiner Briefe aus dieser Zeit ist zu entnehmen, mit welcher Ungeduld er stets auf das Frühjahr wartet, um dem betriebsamen Berlin entfliehen und in seine "kleine Freudenfrohburg" Neuses bei Coburg zurückkehren zu können, wo er 1838 ein Gut, den sogenannten "Nattermannshof", als Wohnsitz erworben hat. Die Wirren der Bürgerlichen Revolution von 1848, die auch Rückert in höchste politische Erregung versetzen und ihn erneut – wie schon die Befreiungskriege um 1813 – zu poetischer Teilnahme drängen, werden ihm daher zu einem willkommenen Anlaß, der Berliner Episode ein Ende zu bereiten und seine Entlassung aus dem preußischen Staatsdienst zu erwirken. Die letzten 18 Lebensjahre von 1848 bis 1866 verbringt er fast ausschließlich auf seinem Neuseser Landgut, doch keineswegs in der Weltentrücktheit eines abgeklärten Dichtergreises, denn Wissenschaft, Poesie und politische Fragen beschäftigen ihn bis an sein Lebensende; Freunde, Verwandte und Verehrer seiner Kunst gehen in seinem Hause ein und aus. Immer wieder erreichen ihn Huldigungen, Ehrungen und Auszeichnungen. Auszug mit ausdrücklicher Genehmigung der Friedrich Rückert Gesellschaft e.V. PDF Dokument - 200 Jahre Friedrich Rückert Chronologie 1 >>> |
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